Der Fall "Morsal O"

Verzweifelte Schreie in Todesangst hallten in der Nacht zum Freitag über den Vorplatz des Hamburger S-Bahnhofs Berliner Tor. Auf dem dortigen Parkplatz kämpfte die 16-jährige Morsal O. um ihr Leben. Immer wieder stach ihr Bruder Ahmad O. (23) mit einem Messer auf seine Schwester ein. Erst als sie blutüberströmt am Boden lag, so berichten mehrere Zeugen später übereinstimmend, rannte er davon. Wenige Minuten später trafen Polizei und Rettungskräfte ein. Eine Stunde versuchten der Notarzt und Feuerwehrmänner vergeblich, das Leben des jungen Mädchens zu retten.

Kurz nach der Tat tauchte ein Bekannter des Täters in der Polizeiwache Billstedt auf. Er schilderte die Tat. Demnach hatte Ahmad O, der Bruder der Toten sich von ihm zum Berliner Tor fahren lassen, wohin der 23-Jährige seine Schwester bestellt hatte. Als sie sich trafen, stach Ahmad O. ohne ein Wort zu sagen immer wieder zu. Mehr als ein dutzend Mal rammte er die Klinge in den Körper seiner Schwester.

Der Tod von Morsal O. ist das schreckliche Ende eines familiären Kampf der Kulturen. Vor 13 Jahren war die Familie aus Afghanistan gekommen. Morsal war damals ein kleines Kind. Sie wuchs hier auf. Als Jugendliche wollte sie hier so leben wie es die meisten gleichaltrigen Mädchen tun. Doch ihr Bruder, der vor fünf Jahren wie Morsal die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, kam nie in dieser Kultur an.

Schon im Januar 2007 hatte er deswegen seine Schwester verprügelt. „Du kleidest dich wie ein Schlampe“, lautete damals sein Vorwurf. Es war nicht das einzige Mal, dass Morsal O. misshandelt wurde. Auch ihr Vater (45) soll sie geschlagen haben.

Die Behörden wussten von dem familiären Konflikt. Mehrfach war das Mädchen in städtischen Hilfseinrichtungen untergebracht worden, um sie aus ihrem familiären Umfeld herauszulösen. Doch Morsal nahm die Hilfe, die auf Freiwilligkeit basiert, nie richtig an. Wenn ihr Dinge nicht passten, kehrte sie immer wieder zu ihren Eltern, ihrer Schwester und ihren drei Brüdern zurück, die am Billwerder Neuer Deich leben. Als es wegen der Misshandlungen zur Verhandlung gegen ihren Bruder kam, verweigerte sie die Aussage. Anderenfalls wäre Ahmad O. möglicherweise zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der 23-Jährige, der so hohe Wertvorstellungen für seine Schwester hatte, war selbst ein brutaler Krimineller. Der Autohändler ist wegen zahlreicher Körperverletzungen amtsbekannt und wird bei der Polizei als Intensivtäter geführt.

Gleich am Morgen erwirkte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Mann. Er lautet auf Mord. Noch am Freitagnachmittag nahmen Personenfahnder Ahmad O. fest. Sie hatten ihn in der Alfredstraße aufgespürt. Der Deutsch-Afghane leistete keinen Widerstand.

In seiner Vernehmung bei der Mordkommission versuchte Ahmad O. nicht, die Tat zu leugnen. Freimütig gab er zu, dass er seine Schwester getötet hatte, weil sie sich von der Familie abgewandt habe. Am Nachmittag wurde die Vernehmung unterbrochen. Mit einem Peterwagen brachte die Polizei Ahmad O. ins Krankenhaus Barmbek. Dort versorgten Ärzte eine Schnittverletzung, die er sich im Kampf mit seiner Schwester zugezogen hatte. Danach wollte die Polizei den Mann erneut befragen. Für die Ermittler ist klar, dass es sich um einen „Ehrenmord“ handelt. In wie weit der Rest der Familie beteiligt ist, soll nun geklärt werden. Das Landeskriminalamt Hamburg sowie die Staatsanwaltschaft gehen nach wie vor von einem vom Familienrat beschlossenen Fememord aus und ermitteln auch weiter in diese Richtung.

Ahmad O wurde am 13. Februar 2009 wegen eines Falles des besonderst heimtückischen und aus niederen Beweggründen begangenen Mordes unter Anerkennung der besonderen Schwere der Schuld zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt. Anerkennung besonderer Schwere der Schuld heißt in diesem Fall das eine Haftentlassung zur Bewährung nach frühestens 20 Jahren verbüßter Haft geprüft werden kann. Möglich ist aber auch das Ahmad O die Haft nicht mehr lebend verlässt da das Gericht hierüber hinaus die Unterbringung zur Sicherungsverwahrung angeordnet hat.

Die Reaktion der Famillie?

Der Vater von Morsal O meinte nach dem Urteil: "Das ist ein Prozess der Schande. Bei uns Zuhause währe mein Sohn längst wieder frei"

Die Mutter nach dem Urteil: "Dieses Sch....land hat mir zwei meiner Kinder genommen".

Schwester und die beiden Brüder von Morsal randalierten nach dem Urteil im Gebäude des Hamburger Oberlandesgerichtes und richteten dort Sachschäden von mehr als 10.000 Euro an.

Des Weiteren besteht der Verdacht dass die Famillie O am Tag nach dem Urteil gegen Ahmad O einen Mordaufruf gegen Richter, Beisitzer und Staatsanwalt ins Internet stellte. Auch hier ermittelt inzwischen die Hamburger Staatsanwaltschaft.

 

 

Hier, in diesem Fall zeigt sich die Doppelmoral gerade junger muslimischer Männer.

Morsal ist hier in Deutschland aufgewachsen, sie ging hier zur Schule und wollte wie viele Mädchen in ihrem Alter eine Berufsausbildung manchen. Natürlich wollte sie auch, genau so wie ihre Klassenkameradinnen, ihre Sexualität kennen lernen. Sie wollte zeigen dass sie eine sexuell begehrenswerte Frau ist. Was soll man auch anderes erwarten, schließlich wuchs sie ja in dieser kulturellen Freiheit auf. Für ihre Famillie war sie, seit sie begann Hosen zu tragen, nur noch eine Schlampe, Nutte oder Hure. Ihre Eltern sahen sie lieber tief verschleiert auf ihren von der Famillie auserwählten Mann wartend. Doch Morsal hatte eigene Vorstellungen vom Leben und der Rolle der Frau. Sie wollte den Schritt von Unterdrückung in der Kindheit zur Unterdrückung in der Ehe nicht gehen sondern sich selbst verwirklichen.

So wollte ihre Famillie sie nicht dulden.

Anderst ihr Bruder Ahmad

Seit Ahmad in Deutschland lebt trat er immer wieder strafrechtlich in Erscheinung, allein die Kinder- und Jugenderziehungsakte (erfasst Straftaten die im alter zwischen 10 und 14 Jahren begangen werden und sind nur bei schweren Straftaten für dessen weitere Beurteilung dem Gericht zugänglich) umfasst mehr als 1000 Seiten, die Vorstrafenliste umfasst Delikte wie

Drogenhandel, Körperverletzung, Raub, Diebstahl

Und dennoch ist er der Star in der Famillie "O". Ahmad hielt es für sein Recht mit jeder Frau zu schlafen die bereit dazu war, verbot aber seiner Schwester den Umgang mit Männern ihres Alters. Wenn Morsal Kontakt zu jungen Männern suchte war sie für ihren Bruder nichts anderes als eine Nutte. Stellt sich also die Frage ob nicht auch die Frauen, die mit Ahmad Sex hatten in seinen Augen auch nichts anderes als Nutten waren.

Morsal versuchte ein selbstbestimmtes Leben mit ehrlich verdientem Geld zu leben und erlebte damit in ihrer Famillie nichts als Ablehnung, Ahmad war Straffällig seit er denken kann. Der erste Eintrag in seiner Kinder- und Jugenderziehungsakte stammt aus seiner Vorschulzeit. Dennoch war er derjenige, der von der Famillie akzeptiert wurde - er war es, der jede Unterstützung vor allem durch seinen Vater erlebte.

Famillienehre und der Koran? Passt das?

Sagt nicht der Heilige Koran

 

Da bezeichnen sich Menschen als gläubige Muslimen, haben offensichtlich aber nie in ihrem Leben den Koran gelesen - wie sonst ist zu erklären das der Fall Morsal O nur einer von 41 im Jahre 2008 begangener Fememorde an jungen muslimischen Frauen in Deutschland war.

41 junge Frauen mussten im Namen der Famillienehre im Deutschland des Jahres 2008 sterben, ermordet von jungen Männern die nicht nur das Leben ihrer Schwestern damit auslöschten sonder auch ihre eigene Zukunft. Außerdem haben eben diese jungen Männer ihre Eltern für alle Zeit zu ewiger Verdammnis verurteilt.

Ob diese Form der Doppelmoral es wert ist, dafür zu leben? Den Rest das Lebens wie ein Tier eingesperrt zu werden? Zu wissen, das die eigenen Eltern für alle Zeit aus dem Hause Allas verbannt sind?

Fememord und Islam passen nicht zusammen, garantiert doch der geschriebene Islam das gleichberechtigte Miteinander der Geschlechter. Im geschriebenen Islam ist die Frau nicht weniger Wert als der Mann und vielleicht sollten alle Kritiker meiner Worte erst mal daran denken dass sie ihr eigenes Leben auch einer Frau verdanken, diese Frau wird bei uns in Deutschland Mutter genannt.

 

Wir, die Nichtmuslimen, werden gern von Muslimen als Ungläubige bezeichnet aber hat je ein Muslime die Heilige Schrift des Christentums, die Bibel gelesen?

Übrigens, der Islam ist in Deutschland schon seit dem Jahre 1739 die viertgrösste Religionsgemeinschaft.

 Hier findet sich ein Interview zwischen der Cousine von Morsal und dem Sternreporter Malte Schindler

 

Noch ein persönlicher Kommentar von mir

Ich bin selbst Vater einer erwachsenen Tochter und weiss daher das es Eltern nicht leicht fällt zu begreifen das aus ihrem kleinen, unbeholfenen Baby ein erwachsener Mensch wurde. Vielen Eltern fällt es schwer zu begreifen das ihre Kinder irgendwann ihre eigenen Wege gehen wollen, eigene Erfahrungen sammeln wollen. Natürlich erleben die Kinder dabei genau so Erfolge wie Misserfolge.

Viele Jugendliche glauben schon so erwachsen zu sein, sehen dabei aber nicht das ihr eigendliches Leben noch vor ihnen liegt.

 

Und hier noch ein Link zum Thema Frauenrechte in anderen Ländern

Produziert und ausgestrahlt vom deutschen Nachrichtensender Phönix

Achtung, dieser Film hat eine Laufzeit von fast 44 Minuten